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Tradition verpflichtet: Ölgemälde statt Selfie

- PORTRAITGALERIE DER OBERLANDESGERICHTSPRÄSIDENTEN FORTGEFÜHRT -


CELLE. Am 30. September 2019 wurde die Sammlung von Portraits ehemaliger
Präsidentinnen und Präsidenten des Oberlandesgerichts in einer Feierstunde der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Plenarsaal um ein Ölportrait des ehemaligen Oberlandesgerichtspräsidenten Dr. Peter Götz von Olenhusen, der das Gericht von April 2006 bis Juli 2017 geleitet hat, in dessen Gegenwart ergänzt.

Seit der Gründung des Oberlandesgerichts Celle vor über 300 Jahren haben dem
Gericht bislang 30 Präsidenten und - mit der gegenwärtigen Präsidentin Stefanie Otte - zwei Präsidentinnen vorgestanden. Auf dem Weg durch das Treppenhaus zum
Plenarsaal in dem 1843 fertiggestellten historischen Gerichtsgebäude gehen Besucherinnen und Besucher des Gerichts an den Portraits der Oberlandesgerichtspräsidenten vorbei, die nicht nur den Wandel der Zeit veranschaulichen, sondern dem Gericht der jeweiligen Epoche auch ein Gesicht geben.

Während die Portraits der Oberlandesgerichtspräsidenten der Jahre 1711 bis 1875 in Öl gemalt sind, war man zum Ende des vorletzten Jahrhunderts aufgrund der Weiterentwicklung der damals populär werdenden Fotografietechnik dazu übergegangen, Fotoportraits der Oberlandesgerichtspräsidenten anzufertigen.

„Die Tradition der Ölportraits wurde erst im Jahr 2006 mit dem Portrait der ehemaligen Präsidentin Helga Oltrogge, die das Oberlandesgericht von 1989 bis 2006 geleitet hat, wiederaufgenommen“, erklärte die Präsidentin des Oberlandesgerichts Celle Stefanie Otte. „Ich freue mich sehr, dass wir diese Tradition mit dem Portrait von Dr. Peter Götz von Olenhusen fortsetzen können, den Johanna von Randow in Öl gemalt und - wie ich finde - auf dem Gemälde außerordentlich gut getroffen hat.“ An den Portraitierten gewandt erklärte Otte weiter, „Das Oberlandesgericht Celle ist durch Ihr Handeln und Ihre Persönlichkeit ganz maßgeblich geprägt worden. Deshalb ist es uns eine große Freude, dass mit dem Portrait an dieser Stelle auch nachhaltig an Ihr Wirken erinnert wird.“ Götz von Olenhusen bedankte sich bei seiner Amtsnachfolgerin Stefanie Otte für die Aufnahme des Portraits in die Galerie und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Oberlandesgerichts für den herzlichen Empfang, den diese ihm anlässlich der Feierstunde im Plenarsaal des Oberlandesgerichts bereiteten.

Die 1977 in Bonn geborene Künstlerin Johanna Mercedes von Randow studierte u.a. traditionelle Portraitmalerei in Florenz. Ihre Technik verfeinerte sie beim Kopieren Alter Meister in Museen von London, Madrid und Paris. Der Stil der Künstlerin hält sich bewusst im Rahmen der klassischen, gegenständlichen Malerei und ist am ehesten einem altmeisterlichen Realismus zuzuordnen. Weitere Informationen zu der Künstlerin und ihrer Arbeit finden sich auf deren Interauftritt http://www.jmrandow.de/.

Ansprechpartner:

Dr. Rainer Derks

Richter am Oberlandesgericht Pressesprecher

Telefon: 05141 206 777

01525 6798160


 

Dr. Peter Götz von Olenhusen und Stefanie Otte

Artikel-Informationen

01.10.2019

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