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Digitale Feier des Abschlussjahrgangs der Justizfachwirtinnen und Justizfachwirte

- 60 Absolventinnen und Absolventen in den Justizdienst übernommen -


CELLE. Besondere Zeiten erfordern besondere Formate. Die diesjährige gemeinsame Feierstunde des Oberlandesgerichts, der Generalstaatsanwaltschaft, des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts und der Fachgerichtsbarkeiten zur Ehrung der 60 Justizfachwirtinnen und Justizfachwirte, die in das Beamtenverhältnis auf Probe bzw. in ein Angestelltenverhältnis übernommen werden, fand deshalb am 31. März 2021 in Form einer Videokonferenz statt

Die Präsidentin des Oberlandesgerichts Celle Stefanie Otte gratulierte den Absolventinnen und Absolventen: „Sie sind ein wichtiges Aushängeschild und das zentrale Bindeglied zu den Bürgerinnen und Bürgern. Durch Ihren Einsatz können wir eine offene, bürgernahe und moderne Justiz sein. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg, Freude und Fingerspitzengefühl bei dieser herausfordernden Aufgabe.“

Auch weitere Vertreter der Justiz beglückwünschten die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und dankten allen, die sich bei deren Ausbildung engagiert hatten. „In dem letzten Jahr hat die Pandemie gerade den Ausbildungsleiterinnen und -leitern viel abverlangt. Durch die hervorragende Zusammenarbeit aller Beteiligter und deren Bereitschaft, neue und innovative Wege zu gehen, haben sie es aber geschafft, auch diesen Ausbildungsjahrgang zu einem erfolgreichen Abschluss zu führen“, schilderte Katrin Reißmann, die Leiterin der Zentralen Ausbildungsstelle für die Justizfachwirtausbildung in Niedersachsen.

Die jungen Kolleginnen und Kollegen werden ihre neue Tätigkeit ab dem 1. April 2021 insbesondere bei den 48 Gerichten im Bezirk des Oberlandesgerichts, bei den sechs Staatsanwaltschaften im Bezirk der Generalstaatsanwaltschaft sowie bei den Niedersächsischen Verwaltungsgerichten und dem Finanzgericht aufnehmen.

Justizfachwirt*innen sind bei Gerichten und Staatsanwaltschaften meist erste Ansprechpartner für die ratsuchenden Bürgerinnen und Bürger. Sie nehmen Anträge an, erteilen Auskünfte und händigen Dokumente aus. Auch die Protokollführung in Strafverhandlungen gehört zu ihren Aufgaben. Nicht nur deshalb sind sie in der Justiz unverzichtbar; sie sind auch wesentlicher Teil der Organisation und der Verwaltung der Justizbehörden und erfüllen außerdem vielfältige Aufgaben in den Abteilungen Strafrecht, Zivilrecht, Nachlass, Insolvenzen, Zwangsvollstreckung, Familienrecht, Grundbuch und Register.

Das Land Niedersachsen bildet bedarfsorientiert aus, weshalb ausgesprochen gute Übernahmechancen nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung bestehen, die in jedem Jahr zum 1. September beginnt. Die Ausbildung findet an den Amtsgerichten, Landgerichten und Staatsanwaltschaften sowie Fachgerichten statt, woraus sich gute Möglichkeiten für einen wohnortnahen Ausbildungsplatz in ganz Niedersachsen ergeben.

Interessenten für den Ausbildungsbeginn 1. September 2022 können sich bis Ende November 2021 beim Oberlandesgericht Celle oder bei den weiteren Einstellungsbehörden in Niedersachsen bewerben. Voraussetzung ist in der Regel der Sekundarabschluss I.

Weitere Informationen finden sich unter www.gerechtigkeit-gemeinsam-gestalten.de und im Niedersächsischen Landesjustizportal (www.justizportal.niedersachsen.de) unter der Rubrik „Karriere/Justiz als Arbeitgeber/Berufe bei Gerichten und Staatsanwaltschaften“.


Ansprechpartner:

Andreas Keppler

Richter am Oberlandesgericht

Pressesprecher

Telefon: 05141 / 206 777

01525 6798160


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Artikel-Informationen

erstellt am:
31.03.2021

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