Artikel-Informationen
erstellt am:
27.05.2026
Am Oberlandesgericht Celle beginnt ein weiteres Verfahren gegen ein mutmaßliches Mitglied der „Hisbollah“. Der 51-Jährige aus dem Landkreis Schaumburg soll laut Anklage als Elektrotechniker im Libanon und Syrien für die Terrororganisation gearbeitet haben. Die Generalstaatsanwaltschaft Celle wirft ihm die Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung vor.
Der Angeklagte soll sich spätestens ab 2013 für die „Hisbollah“ engagiert haben. Unter anderem soll er in der Zeit von 2016 bis 2022 für die „Hisbollah“ im Libanon und Syrien Raketen und Raketenabwehrsysteme repariert und gewartet haben. Nachdem ihn die Organisation wegen Spionageverdachts inhaftiert habe, soll er nach Deutschland geflohen sein.
Für den Angeklagten gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung. Der 5. Strafsenat des Oberlandesgerichts Celle hat die Anklage zur Hauptverhandlung zugelassen und das Hauptverfahren eröffnet. Das Aktenzeichen des Verfahrens lautet: 5 St 3/25.
Die Hauptverhandlung beginnt am
Montag, 22. Juni 2026, 10 Uhr
Weitere Verhandlungstermine sind für
Donnerstag, 25. Juni 2026, 10 Uhr
Montag, 29. Juni 2026, 10 Uhr
Donnerstag, 2. Juli 2026, 10 Uhr
anberaumt. Die Verhandlung findet in Saal H 94 (Eingang Kanzleistraße) statt. Über Terminänderungen informieren wir Sie nach Möglichkeit auf der Homepage des Oberlandesgerichts Celle.
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